© Dshamilja Schurtenberger

VITA

© Dshamilja Schurtenberger

Die schweizer Sopranistin Serafina Giannoni zeichnet sich durch ihre vielseitige künstlerische Tätigkeit zwischen Opernbühne, Konzertsaal und innovativen Liedprojekten aus. Sie schloss 2021 ihren Master Performance und im Sommer 2026 den zweiten Master in Vokalpädagogik bei Simone Durrer-Stock mit Bestnote ab. Wertvolle Impulse für ihre künstlerische Entwicklung erhielt sie in Meisterkursen bei Lisette Oropesa (2025), Julia Leshneva & Alexander Melnikov (2026) sowie bei Malcolm Walker. Weitere Impulse erhält sie von Edward Rushton, Nadia Carboni und Tatiana Korsunskaya.

Serafina ist Preisträgerin der Kammeroper Rheinsberg 2025 und des Richard-Wagner-Nachwuchswettbewerbs in Leipzig (3. Preis). Zudem wurde sie für das Jahr 2026 als Bayreuth-Stipendiatin ausgewählt.

Neben der Oper nimmt auch das Kunstlied in ihrem Schaffen einen besonderen Platz ein; so realisiert sie regelmässig Programme wie „Ungehörte Frauen“ sowie eine eigene inszenierte Fassung von Schuberts Winterreise. Mit dem Kollektiv „Augenlieder“ beschreitet sie zudem neue Wege und produziert Musikvideos, die klassische Lieder einem modernen Publikum näherbringen.

Ihre bisherige Bühnenerfahrung umfasst zentrale Partien des lyrischen Fachs, die sie in Produktionen der freien Szene sowie im Rahmen ihres Studiums erarbeitete. So war sie bereits als Pamina (Die Zauberflöte), als Gouvernante in Brittens The Turn of the Screw sowie als Fiordiligi (Così fan tutte) zu erleben. Zu ihren kommenden Projekten gehört die Rolle der „Jungen Frau“ in Willy Burkhards Die schwarze Spinne (HSLU, Herbst 2026). In der Spielzeit 2027 wird sie als Valencienne (Die lustige Witwe) am Musiktheater Wil zu Gast sein. Seit 2025 ist sie Mitglied der Zürcher Sing-Akademie und regelmässig in der Tonhalle Zürich zu hören.

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